Einsatzgebiete
Emulsionspolymerisation:
Monomere: Vinylacetat und Comonomere, z.B. VeoVa 10 (Versaticsäurevinylester),
n-Butylacrylat
Tylose H beeinflusst wichtige Qualitätsmerkmale und Eigenschaften von Kunststoffdispersionen:
- Beeinflusst Viskosität, rheologisches Verhalten, Teilchengröße
- Erhöht die Stabilität gegen äußere Einflüsse wie Scherbeanspruchung z.B. durch Transport, Handhabung, Verarbeitung
- Verringert die Empfindlichkeit gegen Additive wie Pigmente, Füllstoffe, Weichmacher, Elektrolyte
- Erhöht die Stabilität gegen Temperaturschwankungen (Gefrier-Tau-Stabilität)
Tylose HA, eine neuartige Schutzkolloid-Klasse exklusiv von SE Tylose, vereint die positiven Eigenschaften von Tylose H mit zusätzlichen überragenden Eigenschaften wie folgt genannt:
- Im Vergleich zu Tylose H ist eine Verringerung der Dosierung von Tylose HA auf weniger als 50% unter Erhalt der Qualitätsmerkmale möglich
- Extrem geringe Koagulat-Mengen
- Hohe Gefrier-Tau-Stabilität
- Erhöhte Pfropfungseffizienz
- Die Niedrigere Dosierung von Tylose HA verringert die Wasseraufnahme und erhöht damit folglich die Beständigkeit des Kunststoff-Films
- Weitere Kosteneinsparung durch Verringerung von nichtionischem Emulgator möglich
Suspensionspolymerisation:
Monomere: Styrol – Herstellung von expandierbarem Polystyrol (EPS)
Tylose H / Tylose HA mit niedriger Viskositätsstufe sind geeignet, die Korngröße bzw. die Korngrößenverteilung zu beeinflussen. Folgende Produkte werden empfohlen:
Tylose H 10 YG4, Tylose H 20 YG4 und Tylose HA 40 YP2.
- Einfluß auf die Korngröße: Je niedriger die Viskositätsstufe von Tylose, desto gröber die Partikel
- Einfluß auf die Korngrößenverteilung: Die Tylose-Menge relativ zu Styrol bestimmt die Verschiebung zu feineren oder gröberen Teilchen.